Freitag, 27. November 2015
Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2 // Filmrezension
Wie man der Überschrift vll entnehmen kann, war ich im Kino gestern Abend und es war... gut. Die Handlung vom Buch war 1 zu 1 umgesetzt, die Schauspieler waren besser denn je- aber trotzdem war es nur gut.
1. Die Spannung.
Der ganze Film an sich war ein Höhepunkt und dadurch ließ sich die Spannung nur schwerlich steigern. Im Buch ist es meiner Meinung nach besser: am Anfang kämpft sie nur in den Distrikten und dreht Propos und dann spitzt sich die Lage mehr und mehr zu, bis sie im Kapitol vor Snows Palast steht- und dann BOOM! (<-- aria-haspopup="true" class="goog-spellcheck-word" ich="" id=":10.4" role="menuitem" span="" style="background: yellow none repeat scroll 0% 0%;" tabindex="-1">werds-->
nicht genauer erläutern, damit niemand gespoilert wird) Ich denke, Schuld an diesem nicht vorhandenen Spannungsbogen im Film ist die Teilung in 2 Filme- klappt leider nicht immer so hervorragend wie bei Harry Potter.
2. Die Vorhersehbarkeit
Natürlich weiß jeder der das Buch gelesen hat, was passieren wird, aber aus der Warte eines Unwissenden (meine Freundin allen voran) war das alles VORHERSEHBAR. Sie wusste schon was passiert, bevor es passierte, ohne das Buch zu kennen und das hat auch gaaanz viel Spannung rausgenommen.
3. Katniss und Gale
Das ist natürlich Ansichtssache, aber für mich sind Katniss und Gale das wahre Liebespaar und Peeta nur ein armer Bäcker (By the way, wer möchte Peeta wenn er Gale haben kann?! Klar sieht Peeta auch gut aus, aber omfg GALE).
Naja, die Art und Weise wie sie dann schlussendlich Gale abserviert hat... Wie arrogant war das denn bitte?! Sie sitzt in Snows Palast in einem Sessel, ganz allein im Raum und empfängt wie eine Königin ihren Untertan Gale. Dieser überbringt ihr lediglich eine Botschaft und sie sagt total überheblich "Leb wohl". Hallo?! Und dann lässt der das auch noch mit sich machen!!! Ich glaub ich spinn! Aber gut, Ansichtssache.
Alles in allem war das eine Glanzleistung der Schauspieler, vor allem von Jennifer Lawrence, weil man ihr wirklich Katniss´ Entwicklung abgenommen hat. Vom Mädchen, dass allein ihre Familie versorgt, zu einer Revolutionsführerin, die trotzdem nicht die Menschen aus den Augen verliert.
Den Film würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen, auch wenn die für einen letzten Teil notwendige Epik fehlte- er war trotzdem ein verdammt guter Film.
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